Bilanz 2012: Über 5.000 Schüler auf Berufsleben vorbereitet

Unternehmerband bilanziert Schulprojekte des vergangenen Jahres. Wolfgang Schmitz: „Angesichts des Fachkräftebedarfs wird die Arbeit in den Schulen immer wichtiger“

Mehr als 5.000 Schüler nahmen 2012 an den Schulprojekten des heimischen Unternehmerverbandes teil. Diese Bilanz konnte jetzt der Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes, Wolfgang Schmitz, ziehen. Mit Unterstützung der Agentur für Arbeit führt der Unternehmerverband bereits seit 2008 die Projekte der Vertieften Berufsorientierung durch. Die Schüler konnten unter anderem in Workshops, bei Unternehmensvorstellungen, in Berufe-Parcours, bei Bewerbertagen und Projektwochen Blicke in die Arbeitswelt werfen. Ziel der Schulprojekte ist es, Schülerinnen und Schüler praxisnah auf die berufliche Wirklichkeit vorzubereiten.

„Welche Fertigkeiten und Fähigkeiten bringe ich für das Berufsleben mit?“, „Welche Berufe entsprechen meinen Begabungen“ oder „Wie bewerbe ich mich richtig?“ – das sind nur drei der weichenstellenden Fragen die Jugendliche am Ende ihrer Schulzeit bewegen. Der Unternehmerverband gibt hierfür Tipps und Anregungen. Die Jugendlichen erhalten dabei Kontakt zu Unternehmen und reichlich Gelegenheit, sich als Bewerber auszuprobieren. Insgesamt beteiligten sich 36 Schulen in Duisburg, Oberhausen und Mülheim sowie im Kreis Wesel an den wirtschaftsbezogenen Projekten des Unternehmerverbandes.

„Wir geben konkrete Hilfestellungen für Jugendliche, damit sie bessere Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt erhalten“, so Schmitz. „Derzeit liegt ein wichtiger Schwerpunkt vor allem auf der Förderung der sog. MINT-Beruf; Berufe also, die etwas mit den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu tun haben“, erläutert der Hauptgeschäftsführer. Aktuelle Zahlen belegten, dass diese Berufe bei der Wahl der Ausbildung oder des Studiums weit hinten liegen, obwohl sie in der Wirtschaft gefragter sind als je zuvor. „Technik kann nicht nur spannend sein, technische Berufe bieten den Schülern auch große Zukunftschancen – gerade in Zeiten des akuten Fachkräftebedarfs“, unterstreicht Schmitz.

Auch aus Sicht der Unternehmerschaft lohnt sich deswegen das schulische Engagement. „In den Schulen finden wir die Fachkräfte für morgen“, so Schmitz weiter. Ausdrücklich dankt der Unternehmerverband seinen Partnern bei den Schulprojekten: „Ohne die Agenturen für Arbeit Duisburg, Oberhausen und Wesel wären die Schulprojekte nicht möglich. Ebenso wäre die Berufsorientierung nicht möglich ohne die vielen engagierten Lehrer. Danke dafür!“

Die Schulprojekte des Unternehmerverbandes bieten auch einen Berufeparcour: hier die Metall-station (Foto: Unternehmerverband)

Ansprechpartner

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Geschäftsführer "Wirtschaft für Duisburg" und Leiter Kommunikation und Marketing

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Regionalgeschäftsführung Kreise Borken / Kleve und Pressesprecherin

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