Als bundesweiter Arbeitgeberverband haben wir uns auf die Bereich der Sozialen Dienstleistungen und Bildung spezialisiert. So werden wir den besonderen Anforderungen der Arbeitgeber gerecht.
Im Bereich Soziale Dienste zählen wir Mitglieder aus den Branchen der Behinderten- und und Seniorenbetreuung, der stationären und ambulaten Pflege, Kliniken, Tochtergesellschaften von Kliniken, Beschäftigungsförderung und Zeitarbeit.
Beispiel Pflege: Das Potenzial der Pflegebranche ist beachtlich. Die Menschen altern, viele werden pflegebedürftig. Sowohl ambulante als auch institutionelle Pflegeeinrichtungen werden in den nächsten Jahren deutlich mehr gebraucht. Eine aktuelle Studie des Wifor-Instituts der TU Darmstadt von August 2010 nennt Zahlen: 2,2 Mio. Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig - mit stark steigender Tendenz: 2050 wird diese Zahl auf über vier Millionen gestiegen sein. Die Pflege ist ein Job-Motor: Die Branche beschäftigt 1,12 Mio. Mitarbeiter, mehr Menschen als im Maschinenbau. Zwischen 1996 und 2008 stieg die Zahl der Beschäftigten um 50 Prozent. Die Branche stellt durchschnittlich sechsmal mehr Erwerbstätige ein als die Gesamtwirtschaft.
Dem steht die unsichere wirtschaftliche Lage im Pflegebereich gegenüber. Die milliardenschwere Branche hängt am Tropf der Pflegeversicherung. Zwar werden in Deutschland bis zum Jahr 2020 rund 200 000 neue Plätze in Seniorenheimen nötig – 25 Prozent mehr als heute. Doch deren Finanzierung ist ungesichert. Unternehmen der Pflegebranche müssen auf diesem unsicheren Terrain am Markt bestehen. Unterstützung dafür finden sie beim Unternehmerverband Soziale Dienste und Bildung.
Der Weiterbildungsmarkt ist bundesweit unübersichtlich. Die Branche expandiert. Das Spektrum reicht von Maßnahmen der Arbeitsagenturen und ARbeitsgemeinschaften bzw. optierenden Kommunen bis hin zu EDV-Trainings und Privatschulen. In vielen Unternehmen arbeiten fest Angestellte neben Honorarkräften, befristete Arbeitsverhältnisse bestehen neben unbefristeten. Trotz Wachstums ist die wirtschaftliche Lage vieler Bildungsanbieter schwierig. Der Unternehmerverband Soziale Dienste und Bildung hat sich auf diese Strukturen spezialisiert. Eine Anpassung des Gehalts- und Honorarniveaus an die Marktbedingungen lässt sich im Konsens erreichen.
Einige Unternehmen, die Mitglied im Unternehmerverband Soziale Dienste und Bildung sind, stellen sich auf unserer Seite in einem Kurzporträt vor. Hier gelangen Sie zu den Firmenseiten. Falls Sie Mitglied sind und sich für eine solche kostenlose Kurzporträtseite interessieren, melden Sie sich hier.
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