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Der Erfahrungsaustausch zwischen Schule und Wirtschaft steht im Vordergrund der Aktivitäten der Arbeitskreise Schule/Wirtschaft der Unternehmerverbandsgruppe. Diese Arbeitkreise bestehen nunmehr seit über 40 Jahren. Wir bieten 2000 LehrerInnen weiterführender Schulen - unabhängig davon, welche Fächer sie unterrichten - durch Betriebserkundungen Einblicke in die Wirtschaftswelt. Bei unseren Betriebserkundungen können Sie Unternehmen der Region kennen lernen und Erfahrungen sammeln, um sie im Unterricht an die Schüler vermitteln zu können. Außerdem bietet sich die Möglichkeit zu weiterführenden Kontakten (z. B. im Zusammenhang mit Betriebspraktika für Lehrer und Schüler).
Die Teilnahme an den Arbeitskreisen Schule/Wirtschaft ist kostenlos. Sie bieten regelmäßige Betriebserkundungen zu aktuellen Schwerpunktthemen, Einladungen zu Vortragsveranstaltungen der Unternehmerverbandsgruppe sowie den Bezug der Zeitung [unternehmen!]. Wenn Sie als LehrerIn einer weiterführenden Schule aus der Region Interesse an einem unserer Arbeitskreise haben, bitten wir Sie, uns Ihre Privatanschrift sowie die Schule, an der Sie unterrichten, mitzuteilen. Wir schlagen Ihnen dann den für Sie passenden Arbeitskreis vor.
Einzelheiten zu den nächsten Sitzungen der Arbeitskreise Schule/Wirtschaft entnehmen Sie bitte dem Terminkalender in der rechten Spalte. Wählen Sie die Rubrik „Arbeitskreise” aus.
Die Mitglieder der Arbeitskreise erhalten rechtzeitig vor dem Termin eine persönliche Einladung.
Vorsitzende:
Schwerpunktthema Schuljahr 2012/2013:
"Chemie ist das was knallt und stinkt, ...“
- Zukunft "MINT-Berufe“
Über die breit gefächerte Ausbildung bei der Sachtleben Chemie GmbH informierten sich die Mitglieder des Arbeitskreises Schule/Wirtschaft Duisburg Anfang des Jahres: So bildet das Unternehmen an seinen Standorten in Duisburg und Krefeld unter anderem zum/r Chemielaboranten/innen, Chemikanten/innen, Mechatroniker/innen, Elektroniker/innen Betriebstechnik / Automatisierungstechnik, Industriemechaniker/innen und Fachkraft Lagerlogistik aus. Außerdem erfuhren die Lehrer/innen, dass nicht nur Schüler- und Studentenpraktika durchgeführt werden sondern auf Anfrage auch duale Studiengänge möglich sind.
Das insgesamt gute Betriebsklima im Unternehmen vermittelten auch die beiden Auszubildenden, die den Lehrerinnen und Lehrern über ihre interessanten Einblicke in das Leben als Industriekauffrau bzw. Mechatroniker berichteten. Ob 16 Jahre oder 31 Jahre alt, ob aus Duisburg oder Xanten, die Auszubildenden wussten zu schätzen, dass sie als Menschen ernst genommen werden und in ihrer Ausbildung auf das Berufsleben vielfältig und praxisnah vorbereitet werden. Dazu gehört selbstverständlich neben den Fachkenntnissen auch das Kopfrechnen, denn die Angaben der Maschinen und Computer sind stets auch auf Plausibilität abzuklopfen. Seit der Zusammenarbeit mit einem finnischen Betrieb gehört Englisch – neben Deutsch – zu den Sprachen im Unternehmen, die zur internen Kommunikation unerlässlich sind.
„Safety first“ erfuhren die Teilnehmer/innen dann im Anschluss auf einem rund einstündigen Rundgang durch die Energieleitzentrale, die Titandioxidanlage sowie die betriebseigene Feuerwehr: Auch in dieser Hinsicht nimmt das Unternehmen seine Verantwortung für Mitarbeiter und Anwohner sehr ernst.
Vorsitzender:
Schwerpunktthema Schuljahr 2012/2013:
Mülheimer Lehrer informieren sich über die Ausbildung bei der RWW
Unter dem Thema "MINT-Berufe" besuchten die Mitglieder des Arbeitskreises im November 2012 die RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH auf ihrem Was
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serwerksgelände in Mülheim/Styrum.
Neben einer Wasserwerksführung verschafften sich die Teilnehmer auch einen Überblick über die Elektrowerkstatt und die Mechanischen Werkstätten. Anschließend diskutierten sie mit einigen Ausbildern und dem Ausbildungskoordinator über die Ausbildungsberufe bei RWW. Sie erfuhren so noch mehr über deren Ablauf und Inhalte, Vorstellungsgespräche und Anforderungen an die Bewerberinnen und Bewerber.
Vorsitzender:
Schwerpunktthema Schuljahr 2012/2013:
Arbeitskreis Schule/Wirtschaft Oberhausen bei Purmetall
Freie Ausbildungsstellen im technischen Bereich und große berufliche Aufstiegschancen: Die Lehrer, die Anfang März die Purmetall GmbH & Co. KG in Oberhausen erkundeten, waren angetan von den Ausbildungsmöglichkeiten des hochspezialisierten Unternehmens, das feuerfeste Produkte z. B. für die Stahlindustrie herstellt. „Von Auszubildenden bis hin zum Ingenieur für die Forschung und Entwicklung – im technischen Bereich bilden wir seit einigen Jahren aus“, erläuterte der Technische Leiter, Dipl.-Ing. Marc André Bombeck. In der Diskussion mit den Pädagogen, die der Einladung des Unternehmerverbandes zum Arbeitskreis Schule/Wirtschaft gefolgt waren, wurde schnell deutlich: Mittelständische Unternehmen wie der 90-Mann-Betrieb an der Niebuhrstraße finden nicht immer ausreichend Bewerber: Zum einen sind sie als Ausbildungsbetrieb nicht so bekannt wie Großunternehmen; zum anderen wissen die Schüler nicht, wie erfolgsversprechend die beruflichen Chancen im technischen Bereich sind. „Es gibt leider aber auch zu viele Schüler, die es scheuen, jeden Morgen pünktlich um 6 Uhr in einem Betrieb mit der Arbeit zu beginnen“, hat Bombeck festgestellt. Leider, so der Firmenvertreter, scheiterten Ausbildungen somit auch am Durchhaltevermögen der jungen Leute. Motivierte Schüler haben aber sehr wohl gute Chancen bei Purmetall: Praktika für interessierte Schüler oder Werkspraktika für Studierende werden angeboten.
Im technischen Bereich bildet Purmetall Mechatroniker, Baustoffprüfer und ab Sommer 2013 auch erstmalig die Produktionsfachkraft/Chemie aus. „Für die kaufmännische Ausbildung haben wir genügend Bewerber; inzwischen sind viele Mitarbeiter in der Verwaltung ehemalige Auszubildende“, erläuterte Vertriebsleiter Francisco Sanchez. Wichtig seien in diesem Bereich Fremdsprachenkenntnisse – nicht nur Englisch –, weil das Unternehmen weltweit exportiert. Die Purmetall GmbH & Co. KG stellt seit mehr als 50 Jahren ungeformte, feuerfeste Produkte her. Diese kommen vorwiegend in der Stahlindustrie, aber auch in Gießereien, der NE Metallurgie und vielen weiteren Hochtemperaturprozessen zum Einsatz.
Vorsitzende:
Schwerpunktthema Schuljahr 2012/2013:
Lehrer informierten sich über die Ausbildung im Frischecenter Komp
Der Einzelhandel ist besser als sein Ruf: Dies erfuhren die Mitglieder des Arbeitskreises Schule/Wirtschaft Wesel bei der Erkundung des Frischecenters Komp in Wesel-Lackhausen. "Wer sich engagiert und zielstrebig seine Zukunft plant, kann es in wenigen Jahren zum Filialleiter schaffen", erklärte Sven Komp, Geschäftsführender Gesellschafter der Komp Management Gesellschaft mbH. "Chancen auf einen Ausbildungsplatz haben bereits gute Hauptschüler mit einer drei in Deutsch und Mathematik", so Komp weiter. Grundsätzlich empfiehlt er den Schulabgängern, sich frühzeitig in einem Praktikum mit dem Berufsfeld vertraut zu machen. "Wer sich dabei bewährt und wenn es auch noch menschlich passt, dann ist selbst eine vier kein K. o.-Kriterium".
Neben dem 2011 zum "SUPERMARKT DES JAHRES" nominierten Markt in Lackhausen gehören noch zwei weitere Märkte in Hamminkeln-Mehrhoog und Wesel-Obrighoven zur Komp GmbH.
Vorsitzende:
Schwerpunktthema Schuljahr 2012/2013:
Arbeitskreis Schule/Wirtschaft Bocholt im Berufskolleg am Wasserturm
Unter dem neuen Schwerpunktthema „Arbeitsmarkt Europa“ erkundeten 20 LehrerInnen und FirmenvertreterInnen Ende Januar das Berufskolleg am Wasserturm, das seit 2007 „Europaschule in Nordrhein-Westfalen“ ist. Hartwig Henze, stellvertr. Vorsitzender des Arbeitskreises Schule/Wirtschaft Bocholt, stellte das im Aufbau befindliche Projekt „Doppelqualifikation Gymnasiale Oberstufe – Ausbildung zum/zur Industriekaufma
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nn/frau“ vor, die European Business Class (mit Pflichtpraktika im weltweiten Ausland) und internationale Austauschprogramme für Berufsschüler im dualen Ausbildungssystem.
Außderdem erfuhren die Mitglieder des Arbeitskreise aus erster Hand von zwei Auszubildenden zur Industriekauffrau, wie sie ihren Aufenthalt, der sie nach Großbritannien geführt hatte, erlebt und welche Erfahrungen sie dabei gemacht hatten.
Regelmäßig lädt der Unternehmerverband alle Arbeitskreise zu einer Podiumsveranstaltung in das Duisburger HAUS DER UNTERNEHMER ein.
Vorschau für das Schuljahr 2012/2013
Rückschau
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Elisabeth Schulte
Geschäftsführung Unternehmerverband
Susanne Neusel
Sekretariat
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